00:00:00: Heute einmal eine Spezialfolge, live vom HR Insights Summit auf Schloss Laxenburg bei Wien.
00:00:07: Mehr als siebenhundert HR-Expertinnen und Experten diskutieren dort jedes Jahr die Zukunft von Arbeit, Führung und Personalmanagement.
00:00:17: Ich durfte einen Kino zum Thema Human Upgrade halten passend zur letzten Podcastfolge Die ich in den Show Notes gerne wieder verlinkte.
00:00:25: Außerdem habe ich eine spannende Podiumsdiskussion mit drei erfahrenen HR-Führungskräften moderiert.
00:00:32: Im Zentrum dabei stand eine Frage, die viele Organisationen derzeit beschäftigt – was bleibt vom Menschen in der Arbeitswelt wenn Technologie, KI und andere Umbrüche die Spielregeln grundlegend verändern?
00:00:55: Herzlich willkommen beim Blick nach vorn, dem Podcast zur Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft.
00:01:01: Mein Name ist Franz Kühmeyer und ich bin Trendforscher.
00:01:06: Grundlage unserer Diskussion war der aktuelle HR Insight Trend Report unter dem Titel Lernend durch den Wandel Den Sie übrigens über den Link in den Show Notes kostenlos abrufen können.
00:01:19: Als Auto des Reports war ich besonders gespannt welche dort formulierten Thesen sich in der Praxis bestätigt haben Und auch welche nicht.
00:01:28: Mit mir auf der Bühne waren Christina Haas, HR-Generalist bei Tom Taylor, Gerald Hartzell, Vice-Präsident der HR bei Magna International und Christoph Spöck, Grub-HR-Direktor bei Hasslacher Norika Timber.
00:01:43: Das ist die Reihenfolge in der die Diskussionsteilnehmer zu Wort kommen.
00:01:48: Damit mitten hinein ins Gespräch meine erste Frage an die Runde hat gelautet Welche der Thesen des aktuellen HR-Insertreports haben sich bestätigt und welche wurden von der Realität inzwischen überholt?
00:02:02: Also definitiv bestätigte sie in meinen Augen das Thema Transformation, Veränderung, Change schneller denn je.
00:02:11: kein Projekt mehr sondern Alltag.
00:02:16: Komplett nicht passiert ist nix meiner Meinung nach sehr gut vorhergesagt, was sie relativieren würde ist vielleicht die Geschwindigkeit.
00:02:31: Nicht im Sinne dass wir längsamer werden sollen oder längsame geworden sind sondern das man nicht alles parallel, nicht alles gleichzeitig machen kann und soll.
00:02:43: Das heißt es ist ein gewisses Maß an Klarheit auch eingetreten, dass wir Probleme auch nur seriell bearbeiten können
00:02:53: Genau, genau.
00:02:54: Also selbst die Dinge, die wir als wichtiger achten und die gehört werden müssen, die müssen auch hintereinander oder dürfen natürlich auch parallel passieren aber nicht fünf Sachen parallel.
00:03:11: Wie ist es bei euch?
00:03:13: Ja also als vertreter Automobilindustrie haben Ganz eine besondere Situation, wenn wir wahrscheinlich noch zu sprechen kommen.
00:03:22: Aber jetzt auf den Trendreport bezogen – ich habe mich denn natürlich gewissenhaft selbst nochmal durchgelesen und meine gute Nachricht ist nix irrelevantes der Trainer gefunden.
00:03:33: Ich habe also nicht den Eindruck gehabt, dass sie immer von irgendwas ausgegangen haben was eigentlich im Moment nicht mehr relevant hat.
00:03:41: Und besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Zitat sinngemäß, ich habe es nicht gesagt.
00:03:48: Wo sozusagen diese Situation der Unplanbarkeit den Unternehmen, die ja zum Teil haasträubend ist, Businesspläne zu machen, die in kürzester Zeit nicht einmal einen Quartal halten.
00:04:03: und im nächsten Quartale müssen wir schon wieder was Neues dendenken.
00:04:07: sich die Frage zu stellen... Warum planen wir eigentlich überhaupt noch?
00:04:11: Es ist eigentlich gar nicht seriös möglich sinnvoll zu planen.
00:04:16: Die Aussage, es hüft nichts!
00:04:18: Wir müssen planen weil das die einzige Möglichkeit die Leute zum Nachdenken zu bringen und Planung als die beste Methode zur Erreichung eines zufälligen Ergebnisses.
00:04:31: Das ist so der Bogen den ich so erlebe in unserer Organisation.
00:04:36: Ja also Planung hat ja tatsächlich einen Sowohl einen Wissensgewinneffekt hoffentlich, als auch einen systemischen Effekt.
00:04:46: Planungsprozesse sind auch soziale Prozesse und organisatorische Prozese.
00:04:50: Man lernt also strukturell etwas über die eigene Organisation meistens ganz gut.
00:04:55: Sehr spannend!
00:04:56: Auf die Automobilindustrie kann man gleich nochmal zu sprechen.
00:04:59: Christopher ist das bei dir?
00:05:01: Ich denke der Trend mit dem Lernen wo wir gesagt haben dass die schnellste Organisation gewinnt ist für mich einer noch nach wie vor relevantesten.
00:05:09: wenn ich allerdings das ein wenig einschränken würde, würde ich glauben dass nicht unbedingt die Geschwindigkeit das wichtigste ist sondern die gute Planung.
00:05:17: Natürlich ist es wichtig zu den First Movers zu gehören aber manchmal ist der first follower vielleicht eher der den größeren Erfolg einfährt als der der vorne ran sprintet und möglicherweise sich dann so wie wir heute beim Fußball auch gesehen haben.
00:05:31: er geht in die Luft aus und kann das dort nicht mehr schießen und das glaube ich ist vielleicht ein gutes Learning wo man diese Parallelwelten gut miteinander kombinieren sollte.
00:05:40: Gerard, du hast schon angesprochen.
00:05:41: Automobilindustrie?
00:05:44: Ich bin kein Automotive-Experte aber so aus der Außenwahrnehmung ist es ungefähr... haben alle mit Schwierigkeiten und Transformationen eine Zentra zu kämpfen?
00:05:53: Aber das ist so ungefähr der Narbe wo alle Entwicklungen zusammen treffen die man sich vorstellen kann.
00:05:58: Technologie, Geopolitik alles mögliche kommt da zusammen.
00:06:02: Erstens wie ist es so?
00:06:04: vielleicht Keiner therapeutischer Effekt dieser Podiumsdiskussion.
00:06:09: Wie ist das so?
00:06:10: Und zweitens, kann man in so einer Situation sollte es wie Transformation überhaupt abschließen?
00:06:16: Kommt man irgendwann zu einem Ergebnis dass Organisationstechnisch aber auch persönlich befriedigend ist?
00:06:25: Wunderbare Frage!
00:06:27: Danke.
00:06:29: Also ich antworte ganz schnell auf die zweite Frage.
00:06:32: Kann man das abschliessen?
00:06:33: Nein Also ich werde es glaube nicht mehr erleben sozusagen einen Abschluss von diesen Veränderungen zu erleben, weil das ist wohl absehbar dass sich das fortsetzen wird mit schwer berechenbarer Geschwindigkeit und Opulenz.
00:06:49: Die Automobilindustrie und vielleicht ist auch ein faire Statement besonders gefordert und jetzt schon seit vielen Jahren.
00:06:59: Wenn ihr versucht, das in einen Bild zu bringen – ich weiß nicht ob es ein gutes Bild ist aber ich biet's einmal an – so wie ich das erlebe.
00:07:07: Das war ja die Frage, wie erleb' ich das?
00:07:10: Wenn man sich vorstellt zu einem völlig verhättertes Kneudel von einer Wolle, wo man versucht da irgendwie Am hoffen Zustand da die Enten zu finden und draufzukommen, wo muss man was fehlen.
00:07:27: Steht für mich für ganz viele unkontrollierbare und unbeeinflusbare Dynamiken in so einem Knoll.
00:07:38: Die Automobilindustrie kann man sich im Moment so vorstellen drei solcher Knollen ineinander verheddert Und dann gibt es ein paar junge Katzen, die da mit spielen.
00:07:51: Jetzt kann man das einsetzen.
00:07:53: Also Player auf dieser Erde, die dann sozusagen Spaß dran haben in der Luft zu wirulen und den Knäuen noch mehr zu verhindern.
00:08:04: Elektrifizierung als Einstichwort.
00:08:08: Fahrzeuge werden in Zukunft sowas wie Tablets mit Rädern sein.
00:08:12: Das ist absehbar und gibt es ja auch schon am Markt.
00:08:16: Digitalisierung also was an digitalem Know-how in den Fahrzeugen steckt und was aber auch an digitaler Kompetenz notwendig ist, in der Entwicklung und in der Fertigung von Fahrzeugn mit einem gigantischen Sturm an Veränderungen und Neuerungen.
00:08:37: Und dann gibt es noch diese Komponente können wir umschreiben als geopolitische Faktoren von Iran bis Zölle Abhängigkeiten, ich höre Zitate auch aus der Organisation.
00:08:54: Und da jetzt haben wir es dann glaube ich tatsächlich verstanden dass diese Lieferkettenabhängigkeiten also vom globalen Lieferketten abhängig zu sein eigentlich eine lange die gesamte Industrie gefördert.
00:09:07: Heute ist es sozusagen diese Straße von Hormuz.
00:09:12: Wenn man sich da ein bisschen einsumt, was das alles bedeutet, ich bringe noch ein Beispiel.
00:09:17: Da gibt es oder hat es gegeben eine Raffinerie die darauf spezialisiert war ganz komplexe anspruchsvolle Öle zu raffinieren, die in Motoren und in Getriebe verwendet werden.
00:09:29: Die ist zerbompt.
00:09:32: der Wiederaufbau berechnet mit drei bis vier Jahre wird das dauern und das verfügbare Öl weltweit geht jetzt aus im September.
00:09:40: Also es weiß noch keiner was jetzt passiert, die Hoffnung nach wie vor dass man synthetische Öle vielleicht findet.
00:09:45: also die Ereignisse die wir gar nicht kontrollieren können.
00:09:49: zu den technologischen Herausforderungen unter diesem wahnsinnigen Tempo an Digitalisierung.
00:09:55: alles zusammen passiert permanent und die Chinesen zeigen uns zum Teil wie man mit Geschwindigkeit und Hochtechnologie zum Teil bessere Autos baue ich es wieder in Roba gern.
00:10:06: Es gibt ja glaube ich in eurer Industrie den Begriff von China Speed, dass die durchschnittliche Entwicklungszeit eines Autos von früher mal sieben Jahre, zehn Jahre jetzt auf drei Jahre, fünf Jahre ist aber so ungefähr runtergegangen?
00:10:17: Noch kürzer zum Teil!
00:10:19: Also auch in der Entwicklung schon künstliche Intelligenz verwendet und in einem China Speed hat er noch eine zweite Dimension.
00:10:26: das eine ist sozusagen dass die offensichtlich wie schneller sind.
00:10:29: da muss man wissen Wenn man die Arbeitszeiten in China von den Ingenieursabteilungen vergleicht mit den Arbeitszeitern in Europa, dann ist es nicht ganz das Doppelte an Stunden.
00:10:42: Und dass noch dazu in einem Industriezweig, der auch noch subventioniert ist – also da kann man sich ausrechnen was dafür ein Druck zumindest in der europäischen Industrie drin ist.
00:10:51: Kerstoff wie viel Veränderung verträgt eine Organisation?
00:10:54: Jetzt haben wir gerade gehört, das hört niemals auf!
00:10:57: Wir haben dieses schöne Bild gesehen oder Kopf zumindest induziert bekommen von den Wolkneulen und den Katzen, die damit spielen.
00:11:04: Das ist ja ein Bild das bei euch besonders stark ist aber in vielen Organisationen, glaube ich, Resonanz auslöst.
00:11:10: Wie viel Veränderung verträgt eine Organisation?
00:11:14: Ich verfolge da einen sehr humanistischen Ansatz und ich denke man kann es gut beraten sich bei Viktor Franklernlei zu nehmen und sich dieses von ihm so gepredigte Prinzip vor Augen zu führen.
00:11:26: Ich kann die Situation nicht verändern, aber ich kann meine Haltung dazu ändern.
00:11:29: Und das ist glaube ich was wir als Führungskräfte ja auch im hr gut mit begleiten können nämlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die dauerhaften Veränderungen gut vorzubereiten.
00:11:40: und ich glaube der wesentliche Kern Das unmittelbare Team, meine unmittelbarere Führungskraft.
00:11:46: Wenn ich zu dir Vertrauen habe, wenn ich zu meinen Kollegen vertrauen habe und mit denen gut zusammenarbeiten kann dann ist schon ganz viel erreicht.
00:11:53: Und das können wir aus HR-Perspektive gut begleiten dass dieses Vertrauen dieser Sin oder Purpose wie man vielleicht heute nennen würde gut verstanden wird weil dann sind die Wege zum Ziel leichter zu schaffen und eine permanente Veränderung auch leichter... zu verkraften.
00:12:10: Die Führungskräfte wollen immer in Richtung Veränderungen und die Mitarbeiter sehr viel Stabilität, diesen Ballon sagt, glaube ich kann man durch Vertrauen, durch echten humanistischen Ansatz- und Wertschätzung am besten entgegentreten oder begleiten in diese Richtung?
00:12:28: Das ist gerade im Schluss ein interessantes Satz gesagt, nämlich die Führungskräfte wollen nicht mehr Veränderung, die Mitarbeiter wollen mehr Stabilitäten.
00:12:34: Lass mal einmal die Trennlinie grundsätzlich zur Seite zumindest die hierarchische und schauen auf eine andere Trennlinien, die nämlich heißt manche Menschen mögen mehr Bewegung und Transformation.
00:12:45: Und andere Menschen suchen in einer Organisation auch Stabilität.
00:12:50: Wie kann man wenn ich diese Stabilitätssehnsucht jetzt sozusagen als wichtigen Treiber in den Raum stelle?
00:12:57: Christina wie kann man sowas wie Akzeptant schaffen In solchen in solchen Phasen vielleicht auch über das Mars hinausgehen so dass wir bisher natürlich wissen Kommunikation, Menschen einbinden etc.
00:13:08: Aber wie gelingt es?
00:13:12: Wir haben im Report die Idee drinnen, Transformation bleibt abstrakt bis sie in persönliche Relevanz übersetzt wird.
00:13:21: Ich glaube das trifft auf dem Punkt.
00:13:26: und wie übersetzen wir in persönlicher Relevance?
00:13:32: mit Kommunikations alleine ist es nicht getan.
00:13:34: Ich glaube, man kann den Mitarbeitern zehnmal sagen warum diese Änderung wichtig für uns ist.
00:13:42: Das ist noch nicht persönliche Relevanz.
00:13:45: Ich glaube Mitarbeiter wollen bei Veränderungen wirklich wissen was es für sie bedeutet und zwar konkret was es fürs Sie am Dienstag um neun Uhr früh bedeutet.
00:14:00: also sie müssen verstehen warum das es für sich bedeutet Orientierung finden, worauf sie sich weiterhin verlassen können.
00:14:11: Ich glaube das ist so die Übersetzung in die persönliche Relevanz und auch wichtig was von ihnen erwartet wird.
00:14:20: Wie kann denn das gelingen?
00:14:21: Jetzt haben wir vorhin gehört alles im Bewegung, alles bleibt in Bewegung.
00:14:26: jetzt kannst du mir als Führungskraft natürlich eine Geschichte erzählen warum das so wichtig ist dass wir jetzt statt AB machen kannst mich den Gestehungsprozess einbinden Was sich für mich am nächsten Dienstag ändert, aber meine Folgefrage wäre was wird sich denn am nächsten Donnerstag ändern oder am Dienstag in drei Monaten ändern.
00:14:47: Das heißt Stabilität hat ja nicht nur eine.
00:14:49: ist mein Job morgen sicher oder passe ich in die Organisation morgen von nun?
00:14:55: es ist auch immer eine Frage nach dem übermorgen.
00:14:56: habt ihr solche solche Fragestellungen?
00:15:00: Ja definitiv und glaube was wir.
00:15:05: Ich würde sagen, wir alle können Stabilität nicht mehr versprechen.
00:15:11: Was man machen kann ist, wir können den Mitarbeitern Orientierung geben.
00:15:17: Wir können den Mitarbeiter sagen was unseren Unternehmen wichtig ist nach welchen Prinzipien Entscheidungen getroffen werden und worauf sie sich verlassen können Und machen tut mir das durch Werte.
00:15:40: Werte geben Orientierung, geben Halt, geben Sicherheit und daraus entwickelt sich das Vertrauen, woraus wiederum Akzeptanz wird.
00:16:00: So würde die Kette ein bisschen einschätzen also Werte auf die man sich verlassen kann an denen man sich orientieren kann um Vertrauen zu erlangen, um Akzeptance für die Transformation zu erlangen.
00:16:12: Ich glaube, das ist das Stichwort auch im Sinne dieser Ambiguität-Toleranz.
00:16:16: Man sagt
00:16:17: ich
00:16:17: brauche und ich suche Mitarbeiter die in Zukunft in der Lage sind eben diesen ständigen Wandel diese ständige Herausforderung nach keiner... dass es keine Stabilität gibt, dass diese gut damit umgehen können was sehr lange im Rettungsdienst tätigt diese Erfahrung, dass man sich auf seinen Kollegen, auf seinen Partner verlassen kann und dass es rundherum ein Wertegerüst gibt das passend zur Organisation ist.
00:16:42: Und dass die Erfahrung auch lernt, dass mal schwierige Situationen aber wir haben sie gemeistert nämlich we can do it oder... Das sind so Mentalitätsthemen glaube ich, die sehr stark dazu beitragen.
00:16:53: wenn's da guten Weibchenunternehmen gibt, da gutes Gefühl, das Bock machen, dann ist vieles zu verkraften und das glaub ich ist einer der großen Erfolgsfaktoren.
00:17:04: Ich habe in dem Zusammenhang jetzt so an unsere Werte natürlich auch gedacht, die wir in unserem Unternehmen vorantreiben und einer dieser Werte ist Klarheit vor Harmonie.
00:17:15: Weil ich immer da Ansicht bin dass wir mit der wachsenden Menschen es zu tun haben.
00:17:19: Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar und ich glaube wir sind das Führungskräfte immer stärker auch gefordert diese Wahrheit auch in Klarheit auszusprechen und zu sagen was wird so wie du gesagt hast was wir versprechen können was wir nicht versprechen So AI-Botschaften, es wird schon alles gut sozusagen zu geben.
00:17:39: Wir haben vorhin über Lernen gesprochen, Lernendeorganisation gesprochen.
00:17:43: Vieles von dem was Wandel ausmacht führt ja letztendes zu lernen.
00:17:46: das ist auch eine weitere These im Report.
00:17:47: eigentlich mit der Frage nicht nur wie gelingt das individuelles Lernen sondern lernende Lernen als Organisationseinheit auch voranzutreiben.
00:17:57: und ich würde gerne mit Gerard noch mal starten mit der frage Was lernen eure Mitarbeitenden heute?
00:18:05: Jetzt gerade, was Sie vor zwei Jahren oder drei Jahren noch nicht gelernt haben.
00:18:12: Also was ist an neuem Lernen dazugekommen?
00:18:17: Naja das ist einerseits natürlich sehr fachspezifisch.
00:18:21: Es sind sozusagen die Technologien radikal verändert in der Automobilindustrie.
00:18:27: Das beispielsweise Hochvolt-Technologie.
00:18:33: Die Mitarbeiter müssen heute lernen, wie man Cyber-Sicherheit im Fahrzeug garantieren können.
00:18:41: Sie müssen lernen wie man auch KI einsetzen kann schon in der Entwicklung von Lösungen.
00:18:49: An einer ganz anderen Stelle, ich habe es ja früher schon angedeutet, müssen sich unsere Birdchasing-Guys und auch die Logistikmenschen damit auseinandersetzen, was heißt denn Lieferkettenresilienz?
00:19:03: Wie können wir besser Risikoabschätzung einplanen beim Sourcing unserer lieferanten weltweit.
00:19:12: Und wie kann man vermeiden dass man im blöden Fall durch einen quer stehendes Schiff im Suess Kanal irgendwo abreißen und auf einmal keine Autos mehr brauchen können weil da Teile drauf sind nicht wahnsinnig intelligent, nicht wahnsinnig wertvoll sein.
00:19:27: Aber ohne den Teil funktioniert es auch da nicht.
00:19:32: Also wenn ich das auf die Führungsebene für die Füllungskräfte versuche zu denken... Ich glaube dass ist tatsächlich die größte Herausforderung.
00:19:46: einerseits run the business, also mach alles um sozusagen das bestehende so effizient wie möglich zu gestalten die Wertschöpfung zu optimieren und gleichzeitig change der Business.
00:19:59: Denk drüber nach wirst du es noch einmal ganz anders machen kannst und das muss sozusagen als permanenter Prozess nicht wenige Führungskräfte sind auch mit dieser Anspannung überfordert als eine leeren Thematik in die Organisation einzubringen, maximale Flexibilität also die Dinge alles so zu bauen dass ich sie in zwei Monaten möglicherweise ganz anders wieder machen muss.
00:20:28: Wie das geht, das wisst man noch nicht zuverlässig aber wir wissen dass das eine Schlüsselkompetenz sein wird in Zukunft um auf diese Disruption an die aus allen Ecken kommen und aus verschiedenen Quellen adäquat reagieren zu können.
00:20:43: Das Kapitel, das ich damit beschäftigt im Report heißt die Kunst der permanenten Metamorphose.
00:20:49: Das ist glaube ich das was du jetzt gerade beschrieben hast.
00:20:53: Christoph wenn ich den Gerand jetzt gefragt habe was lernen die Mitarbeitenden heute?
00:20:58: Was sie vor zwei Jahren nicht gelernt haben?
00:21:00: dann vielleicht an dich die Frage was werden die Menschen in zwei Jahren drei und fünf jahren lernen was sie heute noch nicht lernen?
00:21:08: also was wären die die gesuchten die knappen Kompetenzen der Zukunft sein.
00:21:15: Ich glaube eine der großen Herausforderungen werden, wenn die KI die Einstiegslevel ersetzen wird.
00:21:21: wie wird es uns gelingen diese Skills und diese Erfahrung auch im Mitarbeiterpool zu halten?
00:21:28: Das wird eine der grossen Herausforderungen.
00:21:29: und da glaube ich muss meine Lanze fürs österreichische Ausbildungssystem der Lehre und der Fachschulen HTLs brechen weil wir haben Auch eine Niederlassung in Kanada und da merkt man sehr stark, dass dieses Know-how, das unsere Lehrlinge noch da leere oder die HL-Absolventen haben.
00:21:46: Wo sie eben einfach sehr viel mit Praxis, mit komplexen Herausforderungen auch schon in der Ausbildung konfrontiert werden.
00:21:53: Dass dieses Wissen enorm wertvoll ist dann am Shopfloor, in der Produktion weil man viel besser vorbereitet ist, in Lösungen zu denken.
00:22:02: Es gibt nicht nur SOP wo steht von APEC sondern ich komme auch über C oder D zum Weg und ich glaube das sind die Herausforderungen der Zukunft.
00:22:09: wie kann es uns gelingen diese Lösungskompetenz dieses Denken in möglicherweise anderen Wegen die trotzdem zum Ziel führen dass wir die erhalten und dabei trotzdem sozusagen diesen Spagatschaffen KI für die Tätigkeiten, die repetitiv sind und dergleichen mehr gut zu nutzen.
00:22:29: Aber noch auch für Problemlösung und für Herausforderungen zu erhalten.
00:22:34: Das ist aus meiner Sicht die größte Herausforderung in der Zukunft wie es gelingen kann diese Ambivalenz Erfahrung und Lernen gut miteinander zu kombinieren.
00:22:43: Bleiben wir gleich bei dem Punkt dieser Ambivalenzerfahrung und Lerne miteinander zu kombinieren und schauen mal wieder ins operative Stärke hinein.
00:22:51: wenn ich ein paar Jahre zurück schaue Dann war Lernen in Organisationen... Einerseits eine Tätigkeit, die man auf Vorrat gemacht hat.
00:23:01: Man hat also Menschen ausgebildet damit sie später mal was können sozusagen.
00:23:04: Hat daher Vorratswissen angesammelt und es war auch etwas, was separiert war vom eigentlichen Arbeitsprozess.
00:23:10: Also man gearbeitet und dann ist man auf ein Training gegangen so zu sagen.
00:23:15: Also wenn wir das ganz... Manche wurden geschickt wussten nicht warum.
00:23:19: Auch da sind klassische Fehler der Vergangenheit.
00:23:21: aber zumindest war Training eine vom eigentlicher Arbeitsprozess separierte Arbeitseinheit könnte man sagen.
00:23:31: Das aufgreifend, was wir jetzt gerade gehört haben lässt sich das ja nicht in die Zukunft weiter denken sondern wir müssen ja im Arbeiten lernen eigentlich.
00:23:38: Geht das?
00:23:40: Es muss sogar gehen!
00:23:44: Zum Einstieg trifft es den Nagel auf dem Kopf vor allem bei Studien.
00:23:53: Was man im ersten Studienjahr lernt ist weil Abschluss veraltet wenn nicht schon viel früher, je nach Thema.
00:24:04: Ich glaube Unternehmen müssen es schaffen das Lernen zum Alltag gehört und nicht an Top passieren muss.
00:24:15: Und ich glaube nicht dass die schnellste Lernens der Organisation jene ist die die meisten Trainingsanbieter wird ein Wettbewerb gewinnen wer seine Mitarbeiter Zeit und Erlaubnis gibt.
00:24:32: Zeit und Erlaubnis.
00:24:35: beziehungsweise wieder zurück zur Kultur, das wirklich neugier erwünscht ist.
00:24:43: Dass Fragen stellen eine Stärke und keine Schwäche ist und eine Kultur in der ausprobieren über Perfektion steht.
00:24:57: Das sind so für mich die Eckpunkte um wirklich eine lernende Organisation zu schaffen.
00:25:06: Weil wir schon angesprochen haben, KI glaube ich kann im Sinne von Lernen ein enormer Enabler werden.
00:25:13: Wir müssen aber aufpassen dass Informationskonsum nicht gleich lernen ist.
00:25:19: also Lernen passiert wirklich erst in der Anwendung In der Reflexion und dann in der Wiederholung.
00:25:29: Ich kann da gerne ein persönliches Beispiel bringen.
00:25:33: Ich habe vor circa einem Monat bei uns in der Zentrale in Hamburg ein Training absolvieren dürfen zum Thema Selbstführung.
00:25:42: Weil, glaube ich, lifelong Learning von jedem priorisieren.
00:25:48: Ich bin in dem Training gesessen und hab mir gedacht... Das kenne ich alle schon!
00:25:53: Ich kenne die Eisenhower Matrix, ich kenne das Pomodoro.
00:25:57: Ja, ich hab Fokuszeiten im Kalender stehen.
00:26:01: Nur setz' sich's nicht um.
00:26:06: Bei mir ist der Groschen gefallen, noch mehr Theorie ist nicht die Lösung.
00:26:12: Ich habe als neugieriger Mensch einen enormen Drichter, wo ich ganz viele Informationen sammle gerade zum Thema Selbstführung und Bücher gelesen oder Podcast gehört.
00:26:28: nur was mir gefehlt hat ist also der Engbaus war nicht das Wissen!
00:26:35: Der Engbaust war wirklich die Umsetzung.
00:26:37: Und was ich aus dem Workshop mit heimgenommen habe, ist hey, konsequent.
00:26:42: Das, was unten aus den Früchte rauskommt, teilen wir es jetzt ein in Tutus!
00:26:47: Die sind meine Ziele, die werden umgesetzt.
00:26:49: Komme, was wolle?
00:26:50: Da fährt der Zug drüber und dann hab' ich eine Backlock-Liste.
00:26:55: Ich kann gerne unendlich lange werden.
00:26:56: Das sind meine Wünsche, meine Ideen... ...und einmal im Monat steht auf meiner Tutuliste das sich meinem Backlock überarbeite wenn es nur ein Thema ist, aber nur so viel rausholen wie ich auch wirklich umsetzen kann.
00:27:17: Das war mein Learning und meine Summary von dem Training und ich glaube zusammenfassend eben Organisationen müssen sie wirklich schaffen.
00:27:29: das Lernen im Arbeitsalltag passiert und nicht zusätzlich.
00:27:35: und das Ganze basiert eben wiederum durch Kultur.
00:27:40: Fragen als stärker, nicht als Schwäche.
00:27:45: Ausprobieren Trial and Arrow vor Perfektion und eben das Neugier.
00:27:53: erwünscht ist die Zeit- und Erlaubnis da ist, die zu stillen.
00:28:00: Das Interessante ist ja, dass Neugierte einer der ganz großen Transformationstreiber auch in der Welt ist.
00:28:04: Nicht nur ein Lerntreiber sondern auch einen Transformationstreiber muss ich mir das Wort zerlegen, die Gier nach etwas neuen ist ja genau das letzten.
00:28:12: Wir wollen etwas haben als menschlicher Antrieb was es noch nicht gibt.
00:28:17: Du hast KI jetzt schon eine Stichworte genannt, ich hab vorhin KI auch schon erwähnt.
00:28:21: natürlich man schaffte auch gar nichts über nicht über KI zu sprechen in so einem Kontext.
00:28:28: Deswegen ist es auch eines der Schwerpunktkapitel im Report geworden und ich würde gerne an euch eine Frage zu dem Thema stellen, damit wir auch ein bisschen auf die Zeit schauen.
00:28:38: Und das ist eine Frage, die vielleicht abstrakt klingt aber vielleicht auch perspektivisch in diese Richtung lernen Transformation Organisationsentwicklung geht.
00:28:47: Stellt euch mal vor dass was wir heute mit KI an Leistungsfähigkeit haben, wird um ein Drittel gesteigert.
00:28:55: bis zum Ende des nächsten Jahres.
00:28:57: Also Ende twenty-sevenundzwanzig ist KI um dreißig Prozent leistungsstärker als heute bei gleichbleibenden Preise.
00:29:04: Also Preisleistungsverhältnis ist um ein drittel gestiegen von mir auch um fünfzig Prozent gestiegen aber mindestens um ein Trittel gestiegen.
00:29:11: was werdet ihr sowohl persönlich aber vor allem auch das Organisation mit diesem zunehmend mächtigen Werkzeug anfangen?
00:29:21: Christoph Stadtmann mit dir vielleicht?
00:29:23: Gerne, also wir sind im Unternehmen sehr affin zu diesem Thema und Gott sei Dank dürfen wir da sehr viel ausprobieren.
00:29:30: Und aus der persönlichen Erfahrung kann ich sagen allein schon Dokumentation von Meetings das Protokollieren von Meetnings das Erstellen von To-Do Lists diese automatisch in die eigene To-do Liste zu übernehmen.
00:29:44: Das sind alles Dinge die heute schon wirklich großartig funktionieren.
00:29:48: Und wir hatten vor kurzem einen Berat, der uns über für Kanada ein Angebot gestellt und er den ganz füchterliches französisch-englisch gesprochen hat.
00:29:58: Wir haben ihn überhaupt nicht verstanden aber die KI, die das Gespräch mitprotokolliert hat, hat das großartigt zusammengefasst und wir haben wirklich perfekt verstanden was sie uns eigentlich sagen wollte.
00:30:09: also Ich glaube, da passiert so viel und das was heute schon möglich ist.
00:30:13: Und nächste Woche ist es schon wieder mehr.
00:30:14: also wir haben Gott sei Dank keine Kultur und auch eine IT-Abteilung die das alles erlaubt dass wir mit allem experimentieren können und sehr viel Offenheit zu diesem Thema haben und den Mehrwert am eigenen Leib spüren und die tägliche Arbeit einfach in vielen Dingen die vorher repetitiv waren Die Zeit gekostet wo man Admin-Dätigkeiten gebracht hat.
00:30:34: Das geht heute so schnell.
00:30:35: allein analysieren von Datenexeliste sagen wir die Trends aus dem heraus, wo muss man genau darauf schauen.
00:30:42: Das geht so großartig.
00:30:43: also vieles von dem was mir vorher viel Zeit in administrativen Dinge gekostet hat wird heute in wenigen Sekunden erledigt und ich bin zuversichtlich dass das Drittel mehr wird vermutlich schon viel früher sein.
00:30:58: als jemand der einen großen Teil des Jahres im französisch-sprachigen Teil von Kanada wohnt kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass das Gebecois echt schwierig zu verstehen ist und zu beherren Führt zu weit.
00:31:11: Dreißig Prozent mehr KI-Leistungsfähigkeit, was passiert in Magna wenn das passiert?
00:31:16: Ich würde gerne anknüpfen an dem Beispiel weil da haben wir ganz eine interessante Erfahrung gemacht.
00:31:20: Wir haben also auf der Ebene des europäischen Betriebsrats in den vergangenen nicht immer sechs sieben simultan Übersetzungsboxen aufgestellt damit wir sozusagen mit allen aus Rumänien als Polen aus UK aus Spanien und so weiter damit die das alles verstehen wenn wir miteinander sprechen und haben jetzt eine Software empfohlen bekommen, die das kann.
00:31:44: Das ist sozusagen mein Wunsch an diese Software dass irgendwann einmal auch trainiert wird nicht ganz hochsprachige Ausdrücke trotzdem zu verstehen weil wenn der Schwab dann anfängt mit Schwäbisch zu reden und der Steirer noch seinen Kommentar dazu gibt steigt die Software im Moment noch aus.
00:32:04: da gibt es also Rumpfer Improvement.
00:32:07: Ich würde jetzt die These aufstellen, starker Schnitt.
00:32:11: In fünf Jahren wird es immer noch in den Controlling-Abteilungen Excel geben.
00:32:17: Ich glaube da ist die künstliche Intelligenz ein Hilfsmittel das sie einsetzen werden.
00:32:22: aber ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen dass die Controller jemals Excel aufgegeben werden.
00:32:27: Faktum ist das bei uns so zum Gleichzeitig auf verschiedensten Ebenen wahnsinnig viel passiert und dann gibt's natürlich Bereiche je nachdem welche Tätigkeiten durchgeführt werden, wo gar nicht so viel Veränderung notwendig ist.
00:32:41: Weil diese Dinge gar nicht zu ohne weit das übersetzt werden können in Technologien und andere Bereiche... der Wechsel von Lackfarben in einer Spritz, in einer Lackieranlage.
00:32:56: Das macht die künstliche Intelligenz mittlerweile schon weil sie wesentlich schneller und gezielter sozusagen die Wechsel kalkulieren und planen kann mit wesentlich weniger verschleißeren Farben.
00:33:07: ja also wir werden ganz unterschiedliche Geschwindigkeiten sehen Fabriksteile sehen, wo man in Wirklichkeit das Licht ausschalten kann.
00:33:18: Da arbeiten dann nur mehr die Roboter und die Logistiksysteme, da fahren noch mehr diese autonomen Transportsysteme und wir werden Bereiche haben, wonach wie vor manuelle Arbeit gemacht wird weil es zu aufwendig wäre dafür Technologie aus jetztiger Sicht einzusetzen.
00:33:35: also ich glaube dass ist Meine Antwort darauf, es wird in manchen Bereichen radikal verändern und in anderen Bereichen weniger schnell und weniger drastisch.
00:33:47: Aber es wird alles gleichzeitig passieren je nachdem auf welchem Werk, in welcher Technologie man arbeitet und wo auf der Welt das passiert.
00:33:57: Ja, ja.
00:33:57: Ich halte fest deine These falls jemand von Microsoft anwesend ist die haben gerade ganz brav mitgeschrieben Vorgaster in fünf Jahren wird es noch Echsel geben und ich ergänze als langjähriger Trendforscher dass einem solche Sätze mindestens zehn jahrelang nachhängen werden.
00:34:16: also was man lernt mit der Erfahrung das man keine exakten Prognosen abgibt.
00:34:23: aber dennoch die Frage auch an dich der Prognose KI-Dreißigprozent leistungsfähiger, was passiert in deinem beruflichen Leben?
00:34:32: Was passiert bei Tom Taylor?
00:34:35: Also wir haben ein Unternehmens ChatGPD noch gar nicht allzu lange und es war überraschend eigentlich zu sehen dass die Wirkung am Anfang weniger technologisch als viel mehr emotional war.
00:34:55: Eben der Stilhandel.
00:34:57: Unsere Mitarbeiter haben nicht sofort gefragt, was kann denn diese KI?
00:35:03: Sondern mehr.
00:35:04: Was bedeutet denn das für mich und was werden meine Aufgaben in Zukunft bleiben?
00:35:10: Das war so zu beobachten.
00:35:17: KI wird sicher standardisierte sich wiederholende und vorbereitende Detikaten sogar zum Großteil übernehmen.
00:35:28: Was aber immer menschlich bleiben wird ist die Verantwortung, ist es Entscheidungen treffen.
00:35:36: Also ich glaube wenn die KI-Prozent leistungsfähiger wird dann werden Entscheidungen viel viel schneller vorbereitet werden getroffen aber final immer von Menschen.
00:35:52: Ich bin sehr gespannt.
00:35:53: das ist natürlich eine Hoffnung die wir immer haben.
00:35:55: Das
00:35:56: ist eine Hoffnung die wir sozusagen damit verknüpfen dass solche Dinge beim Menschen bleiben.
00:36:02: Ich mag die Hoffnung vielleicht ein bisschen erschüttern.
00:36:05: Wer schon mal mit Waymo gefahren ist, also mit einem autonomen Taxi?
00:36:13: Die ersten drei Kreuzungen wenn man das noch nie gemacht hat... Wir Haftel machen zu.
00:36:19: Wie macht der Spurwechsel und bremst er eh rechtzeitig?
00:36:23: Dann kommt ein Einsatzfahrzeug aus seiner benachragten Straße raus, sieht ihr das rechtzeitig und da kommt einen Mann mit Kinderwaggeln, wird ihr das sehen.
00:36:31: So dann hast du die Erfahrungswissen nach drei oder vier solchen Situationen.
00:36:37: Der fährt konservativ, der fahrt vielleicht nicht so wie man das als geübter Mensch machen würde aber das macht das super
00:36:42: gut
00:36:44: Und damit ist Haken dran und Vertrauen da.
00:36:47: Das Ding hat aber eine ganze Reihe von sehr komplexen Entscheidungen eigentlich getroffen, auch in einem gewissen Mass die Verantwortung dafür übernommen.
00:36:56: Aber sich Wiederholende vielleicht auch standardisierte?
00:37:01: Entscheidungen.
00:37:02: Jetzt schauen wir mal ob Taxilenke oder Oberfahrer hier im Raum sind, mit denen glaube ich haben wir dann nachher eine ziemlich intensive Diskussion dazu.
00:37:10: Ich kann es mir nicht verkneifen, eine Bemerkung zu machen zu deinem netten Beispiel.
00:37:14: das Vimo Taxi wird von der Magna in Nordamerika aufgebaut.
00:37:19: Also wir sind da bei dieser Technologie dabei.
00:37:22: Ich möchte aber jetzt zu dem Aspekt lernen, du hast was gesagt vor diesem Pendel, das ich sehr an der Streichung möchte.
00:37:30: Wenn wir als HR nicht die Antwort darauf geben können Was passiert mit dem, was wir uns sozusagen an Zeit möglicherweise aus dieser Technologisierung, aus dieser Nutzung von künstlicher Intelligenz holen können.
00:37:46: Wenn wir es nicht definieren können dann definiert's bei anderer.
00:37:49: Ich erlebe gerade dass sozusagen diese Idee der Effizienzsteigerungen ausschließlich gedacht wird im Kontext mit einer guten Ressourceneinsparung Und das ist eigentlich eine verpasste Chance meiner Meinung nach, wenn das die einzige Idee ist.
00:38:09: Die einzige Antwort auf
00:38:09: die
00:38:11: Erleichterungen, die aus der Nutzung der Technologie kommt.
00:38:16: Fliegen wir eine Schlussrunde vielleicht auch an das Anknüpfen was du jetzt gerade auch gesagt hast?
00:38:20: Wie nutzen wir eigentlich... Und das ist ja sozusagen das Meterthema, dass sich dort den Trendreport Thema durchzieht.
00:38:26: Nicht nur eine Beobachtung der Fakten sondern hoffentlich eine Übersetzung in echten Nützlichkeit im Unternehmensalltag, im HR-Alltag aber auch im unternehmerischen Alltag.
00:38:37: was tun so zu sagen?
00:38:39: Jetzt haben wir hier lauter super Profis und Expertinnen und Experten.
00:38:43: die brauchen alle keinen Ratschlag von uns.
00:38:45: daher vielleicht nur eher Erfahrungswissen.
00:38:50: Ihr im laufenden Jahr, gegen über zwanzig-fünfundzwanzig entweder neu begonnen oder gestoppt?
00:38:59: Also etwas was ihr letztes Jahr noch gemacht habt.
00:39:02: Ganz persönlich macht sie jetzt nicht mehr weil sich Dinge verändert haben oder etwas was ich bis letztes jahr noch nicht gemacht habe hat sie jetzt begonnen in professionellem Kontext.
00:39:13: Gehen wir die Runde nachdem es eine kurze Schlussrunde ist in diese Richtung zurück.
00:39:17: Christoph
00:39:18: Ich habe meine Freude mit der KI insofern noch weiter verstärkt, indem ich jetzt ganz viele nicht mehr tippe sondern noch spreche.
00:39:26: Also das ist nochmal hocheffizienter wenn man sozusagen ein Mail oder eine Antwort auf einen Schreiben nicht mehr selber tippt, sondern in die KI spricht und das formuliert eine wunderbare Antwort natürlich mit einer bisschen Steuerung im Sinne von
00:39:43: was...
00:39:44: Was isst meine Sprache?
00:39:45: Wie spreche ich?
00:39:46: wie verabschiedel ich mich?
00:39:48: Was schreibe ich am Ende für eine Großformel?
00:39:50: Aber es funktioniert so, dass man das nicht mehr unterscheiden kann ob er das selber geschrieben hat oder die KI geschrieben.
00:39:55: Das nutze ich sehr stark und in dem Umkehrschluss was sich nicht mit durchtippen nur noch ganz wenig.
00:40:00: also mein mühsamer lerntes Zehnfingersystem wird vielleicht irgendwann einmal nicht mehr notwendig sein.
00:40:08: Also ich bin ja als Baby Boomer Generalverdacht mit diesen neuen Technologien möglicherweise nicht wirklich was anfangen zu können.
00:40:18: Ich oute mich hier als ein Co-Bilot Einsteiger und bin zum Teil perplex über die Funktionalitäten, die da schon angeboten werden.
00:40:31: Unser Unternehmer hat entschieden wir facken nicht lange herum.
00:40:36: Wir pushen jetzt diese erweiterte Co-Blot Lizenz zu allen Mitarbeitern.
00:40:42: Wir trainieren sie nicht einmal.
00:40:44: Wir sagen ja nur, du kannst das jetzt machen und es ist unglaublich was da für eine Dynamik entsteht.
00:40:49: Es gibt Teams Meetings nur mehr mit Zusammenfassungen, es gibt Interaktion wo Folien erstellt werden, wo Dinge integriert werden... Ich war ganz überrascht.
00:41:05: vor einer Woche hat mich der Co-Pilot gefragt ob wir sagen sollen was meine drei wichtigsten Themen sind an dem Tag und ich dachte na das wirst Du wissen.
00:41:12: Ich habe gesagt, der sagt es mir.
00:41:16: Spot an!
00:41:18: Also ich beginne jetzt in meiner auslaufenden Karriere mich mit Technologie auseinanderzusetzen die mein Leben endlich etwas entspannter machen sollte.
00:41:30: Christina?
00:41:33: Was ich begonnen habe, habe ich heute schon kurz thematisiert wirklich konsequent priorisieren und was ich lassen habe ist zu glauben irgendwann alles erledigt zu haben.
00:41:48: Ich weiß nicht, wie es euch geht.
00:41:54: Ich war immer auf der Suche nach dem einen Tool, nach dieser einen Methode mit dem ich dann zumindest am Ende des Tages oder von mir aus Ende des Monats einmal alles erledigt habe.
00:42:08: Spoiler!
00:42:08: Ich hab's nicht gefunden und das gibt's nicht.
00:42:13: Ich sage vielen, vielen herzlichen Dank an euch drei.
00:42:16: noch mal Danke fürs Mitarbeiten im Report.
00:42:18: Danke für die tollen Einblicke heute.
00:42:21: Applaus, das ist euer Applaus.
00:42:24: Ich greife den Satz von dir, Kristina auf, dass du dich davon verabschiedet hast, dass irgendwas einmal sozusagen zu Ende ist?
00:42:34: Das Sinn des Lebens ist die Unvollständigkeit und vielleicht auch um mit dem Gerardt und dem Christophon zu sprechen, das Sinn der Transformation, die Unfallständigkeit.
00:42:43: Sie werden keine Ende haben aber vielleicht haben sie den einen oder anderen Gedanken hier gehört und im Report, der ihnen dabei weiter hilft.
00:42:50: ich sage vielen herzlichen Dank.
00:42:54: Das war die Podiumsdiskussion beim HR Insights Summit auf Schloss Laxenburg.
00:42:58: Meine Gesprächspartner waren Christina Haas von Tom Taylor, Gerald Harzel vom Magna International und Christoph Spöck von Hasslacher Norika Timber.
00:43:09: Vielen Dank an diese drei!
00:43:11: Vielen Dank allen Zuhörerinnen und Zuhörpern beim HR-Insights Summit und vielen Dank an das Team vom HR Insides Summit für diese Gelegenheit.
00:43:20: Den Report können Sie kostenfrei beziehen, den Link dazu finden Sie in den Show-Notes bzw.
00:43:25: wenn Sie mitschreiben wollen www.harsummet.at.
00:43:30: slash trendreport.
00:43:31: ich buchstabiere das nochmal aus www.hrsummet also hrsummit.at.
00:43:40: Slash Trend Binde Strich Report.
00:43:45: Ich würde mich freuen, wenn Ihnen diese Spezialfolge gefallen hat.
00:43:47: Wenn ja, vergeben Sie bitte gerne im Podcast Player mit dem sie gerade zugehört haben – so viele Sterne wie möglich!
00:43:53: Leiten Sie den Podcast auch gerne an jemand anderem weiter oder schreiben Sie mir Ihr Feedback?
00:43:58: Beim nächsten Mal gibt's wieder eine reguläre Episode vom Blick nach vorne bis demnächst.
00:44:08: Das war eine Folge von Blick nach Vorne, dem Podcast zur Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft.
00:44:15: Mein Name ist Franz Kühmeyer und ich sage vielen Dank fürs Zuhören.
00:44:19: Alle Informationen finden Sie auf www.blicknachforne.com.
00:44:25: Abonnieren Sie diesen Podcast und seien sie auch das nächste Mal wieder dabei, wenn es wieder heißt!
00:44:31: Vorne ist wo sich noch keiner auskennt.